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>>> Regional >> SachsenLeipziger Immobilienmesse mit elf Prozent mehr BesuchernÜber 80 Prozent wollen Wohnsituation ändern
"Wir sprechen mit der ImmobilienMesse Leipzig ausschließlich den Endverbraucher an. Das Ergebnis der diesjährigen Veranstaltung hat uns erneut in diesem Konzept bestätigt. Auch der Frühjahrstermin wird sehr gut von den Besuchern angenommen", sagt Josef Rahmen, Geschäftsführer der Leipziger Messe. Die verstärkten Bemühungen, noch mehr Interessenten aus Sachsen-Anhalt einzubeziehen, hätten gefruchtet. Über 20 Prozent aller Besucher kamen aus dem benachbarten Bundesland. Zufriedenheit bestimmte den Tenor bei den Ausstellern. Sie lobten die Besucherresonanz und die konkreten Fragen der Interessenten. 89 Prozent bewerteten ihre Messebeteiligung als Erfolg. Daher äußerten bereits am letzten Messetag 85 Prozent der Aussteller spontan, sich auch an der kommenden ImmobilienMesse beteiligen zu wollen. Die gleiche Menge würde die Messe weiter empfehlen, wie die Ausstellerbefragung ergab. Bettina Kaiser, Projektleiterin der ImmobilienMesse sprach von einem guten Mix der ausstellenden Unternehmen. Sie hätte sich lediglich einen höheren Anteil der Finanzierungsinstitute gewünscht, da auf diesem Sektor ein enormer Beratungsbedarf bestehe und auf der Messe gefragt war. Besonders stark waren preiswerte Bestandsimmobilien, speziell Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und Doppelhaushälften nachgefragt. Der Favorit ist nach wie vor das frei stehende Einfamilienhaus zu einem attraktiven Preis. Interesse fanden auch Grundstücke in der Stadtrandlage von Leipzig, die allerdings gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein müssen. Die meisten Besucher würden für die eigenen vier Wände zwischen 100.000 und 200.000 Euro investieren - so ein Ergebnis der Besucherbefragung durch das Institut für Marktforschung Leipzig. In der Befragung gaben über 60 Prozent an, in den nächsten Jahren Wohneigentum erwerben zu wollen. Etwa ein Fünftel beabsichtigt, in eine neue Mietwohnung umzuziehen; die meisten davon suchen eine große Wohnung zwischen 100 und 150 Quadratmetern. Mit dem Angebot der Messe zeigte sich der überwiegende Teil, nämlich rund 70 Prozent, zufrieden. Im Forum in Messehalle 4 informierten sich fast 500 Besucher an allen Tagen über verschiedene Aspekte in Sachen Immobilien, wobei die Verringerung der Heizungskosten einen Schwerpunkt bildete. Besonders dieses Thema, und hier vor allem der Einsatz von alternativen Energien zum Beheizen, sowie rechtliche Fragen und der Vortrag zu Auktionen stießen auf reges Interesse von Mietern, Hauseigentümern und Bauwilligen. An das Fachpublikum wandte sich der Kongress des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) am 20. Februar, an dem zahlreiche Vertreter der Bau- und Immobilienbranche, darunter Makler, Hausverwalter, Bauträger, Projektentwickler und Architekten, teilnahmen. Diskutiert wurde unter anderem der Einfluss der Politik auf die Rahmenbedingungen für den Immobilienmarkt. Experten erörterten die Besonderheiten für die Standorte in Ostdeutschland. Darüber hinaus zeigten sie die Herausforderungen, die sich aus dem demografischen Wandel ergeben, und besprachen die langfristigen Auswirkungen des staatlich unterstützten Programms zum Stadtumbau. "Das ist bereits der vierte IVD-Kongress auf der Messe. Er nimmt mittlerweile einen festen Platz im Terminkalender der Branche ein", sagt Jürgen Poschmann, Regionalvorsitzender Mitte-Ost des Immobilienverbandes Deutschland. Die Kombination aus Messe und Kongress würde die mitteldeutsche Immobilienbranche in idealer Weise bedienen, so Poschmann. 20. Februar 2006 |
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Technischer Ansprechpartner + © Erika Winterfeld |
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