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China hat großes Interesse an innovativen Konzepten moderner deutscher Architektur

Noch fünf freie geförderte Messeplätze für Unternehmen aus NRW


Villa im Passivhausstandard

Mit Veröffentlichungen über energieeffizientes Bauen begann die Erfolgsgeschichte des Architekturbüros von Professor Ludwig Rongen in China. Im Mai 2004 folgte eine erste Gastprofessur an der Sichuan-Universität, im November 2005 die Zweite an der Southwest Jiaotong Universität. Die westchinesische Provinz Sichuan mit der Hauptstadt Chengdu ist das neue Wachstumsgebiet Chinas. In Chengdu wählte man die Architektengruppe um Professor Rongen aus, ein großes repräsentatives Projekt mit Wohnungen und Geschäften auf einer Nutzfläche von insgesamt 260.000 Quadratmeter zu planen.

In Leshan soll ein repräsentatives Clubhaus mit Freizeit-, Sporteinrichtungen (Innen- und Außenschwimmbad), Mehrzweckräumen, Cafés, Shops, Büros usw. nach den Plänen des Büros Rongen Architekten, Wassenberg realisiert werden. Es wird als erstes Gebäude in China in Passivhausstandard errichtet. "Deutschland hat eine sehr gute Reputation für moderne Konzepte", erklärt Rongen. "Mit guter Qualität und Ausdauer baut man Kooperationen auf, die für beide Seiten attraktiv sind."

Rongen weiß, wie wichtig es ist, bekannt zu sein und belastbare Kontakte zu schmieden. Mehrmals war er in China, um Vorträge zum "Energieeffizienten Bauen" zu halten, zuletzt am 22. November 2005 an der berühmten Tonji Universität in Shanghai. Im März 2006 wird er auf einem internationalen Kongress in Peking referieren.

Zurzeit bereitet er sich auf den Deutschen Pavillon der Westchinesischen Wirtschaftsmesse Chengdu (WCM) vor. Dort stellt er vom 25. - 28. Mai 2006 seine Leistung "Made in Germany" vor. Der Deutsche Pavillon wird von den Wirtschaftsministerien NRW und Sichuan unterstützt. "Ausstellung und Kontaktanbahnung werden enorm erleichtert", freut sich Rongen.
Der Deutsche Pavillon soll die wirtschaftliche Verbindung zwischen beiden Ländern intensivieren. Die deutsche Technologie trifft in Sichuan mit seinen 100 Millionen Einwohnern auf eine boomende Wirtschaft - und auf einen riesigen, weiter wachsenden Markt.

Die Bauwirtschaft ist ein von neun Themen im Deutschen Pavillon. Aussteller sind u.a.: Architekt BDA Prof. Rongen aus Wassenberg; GBB Gesellschaft für Bildung und Beruf e.V.aus Dortmund; Bedachungen Burmann/Weller aus Dortmund; Gesytec-Systemtechnik und Datenverarbeitung mbH aus Aachen mit ihren Produkten für Gebäudeautomatisierungstechnik; TOPSystem mit Technologien zur Optimierung von Prozessen; das Forschungszentrum Jülich; der Maschinenbauer Herrenknecht AG aus Schwanau und Lutz-Pumpen GmbH aus Wertheim.

Mit der Organisation des Deutschen Pavillons hat das Wirtschaftsministerium Sichuan die TEMA AG in Aachen beauftragt. Sie koordiniert auch die Bildung der NRW-Fördergruppe. Nach Auskunft der TEMA hat das Wirtschaftsministerium NRW für die WCM Messe Chengdu die Förderung einer Kleingruppe (bis 10 Unternehmen) genehmigt. Aussteller können mit bis zu 5000 Euro Unterstützung rechen. Noch fünf Unternehmen können an dieser Kleingruppe teilnehmen. Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern.

04. März 2006


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