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>>> IndustriePEWO Energietechnik saniert Fernwärme in RumänienRumänische Regierung fördert deutsche Technik
Fernwärme-Sanierungsprogramm Rumänien PEWO hat in den letzten Jahren mit eigenen technischen Innovationen diverse Standards für die Konstruktion von Fernwärmekompaktstationen gesetzt. Seit der Übernahme der WILO-Fernwärmesparte werden bei PEWO auch Haus- und Wohnungsstationen zur Wärmeverteilung in Gebäuden produziert. Neben der Entwicklung, Konstruktion und Produktion kompakter Wärmeverteilungssysteme hat das Management zwei neue Geschäftsfelder strategisch aufgebaut: Erstens die Energieerzeugung, beispielsweise durch die Nutzung regenerativer Energiequellen wie Biomasse, Biogas und Holzhackschnitzel in Blockheizkraftwerken bzw. in stationären oder mobilen Energiezentralen und zweitens die Leit- und Kommunikationstechnik. Einerseits lassen sich mit dieser Technik komplexe Steuerungs- und Regelungsaufgaben lösen, anderseits Wärme- und Wasserzählerwerte auslesen und auswerten. Die Referenzliste von PEWO umfasst neben diversen Großobjekten im In- und Ausland die Ausstattung ganzer Kommunen mit Kompaktstationen, wie beispielsweise Reit im Winkl, Lech am Arlberg (Österreich) und Bruneck (Italien). Bruneck ist mit etwa 2000 Haussanschlüssen die mit Abstand größte Stadt, die Auf Biomasse umgestellt wird. Außerdem ist PEWO langjähriger Lieferant namhafter Energieversorger wie Stadtwerke Düsseldorf, Bewag Berlin und Stadtwerke München, Auch in Rumänien konnte das sächsische Unternehmen bereits mehrere Projekte erfolgreich umsetzen, beispielsweise in Cluj-Napoca, deutsch Klausenburg, der drittgrößten Stadt Rumäniens. In Rumänien werden zurzeit 188 Städte und Gemeinden zentral mit Fernwärme versorgt. Aufgrund der zum Teil stark sanierungsbedürftigen Anlagen und der damit verbundenen Versorgungsschwierigkeiten hat die rumänische Regierung ein Fernwärme-Sanierungsprogramm mit Hilfe deutscher Technik beschlossen. In den Jahren 2003 bis 2015 werden hierzu rund 3,9 Milliarden Euro benötigt. Die Finanzierung soll aus öffentlichen Haushaltsmitteln, Bankkrediten, EU-Förderprogrammen und Investitionen von einzelnen Unternehmen erfolgen. Partner des Projekts sind der rumänische Fernwärme- und Kraft-Wärme-Kopplungs-Verband »Cogen Romania« und auf deutscher Seite das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) sowie die Arbeitsgemeinschaft für Wärme und Heizkraftwirtschaft (AGFW). Als Meister der Mess-, Steuer- und Regeltechnik gründete Egbert Petrick 1986 in Elsterheide, Sachsen sein erstes Unternehmen. Die Tätigkeitsschwerpunkte der Firma für Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik lagen einerseits im Bereich der Energieerzeugung im Kraftwerks- und Energieanlagenbau und anderseits im Bereich Fernwärmesysteme sowie Wohnungs- und Gesellschaftsbau in der DDR. Als Industriemeister für Baunebengewerke gründete Jörg Wolf ebenfalls 1986 in Elsterheide, Sachsen, sein erstes Unternehmen. Die Firma für Heizungsbau fertigte vor allem Heizungsanlagen im Wohnungs- und Industriebau der DDR. Nach der Wende gründeten beide in Elsterheide die Petrick&Wolf Energietechnik GmbH, kurz PEWO. 1996, nach fünf starken Wachstumsjahren, verkauften die beiden Gründer das Unternehmen mit damals 120 Mitarbeitern an die TA Spezialbau-Holding GmbH, einem operativen Bereich der Triumph-Adler AG. Bis 2003 fungierte Egbert Petrick weiterhin als einer der Geschäftsführer. 2003 kaufte Egbert Petrick zusammen mit Jörg Wolf die Petrick&Wolf Energietechnik GmbH zurück und gründete zum dritten Mal ein Unternehmen: die PEWO Energietechnik GmbH mit Sitz in Elsterheide. 04. Januar 2006 |
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Technischer Ansprechpartner + © Erika Winterfeld |
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