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>>> Gewerbebaushining stonesLeuchtendes Granitglas und lichtübertragender Beton
Bis vor kurzem war man durch fehlendes Know How und Technologie auf Materialien, wie beispielsweise Onyx oder Alabaster beschränkt, die bei Stärken um 2 Zentimeter durchscheinend werden. Durch die moderne Dünnsteintechnologie kann jetzt jeder Naturstein transluzent werden. Granitglas beispielsweise besteht aus Glas im Verbund mit einer hauchdünnen Steinschicht von 0,3 bis 1 Millimeter. "So bekommt das Produkt die Charakteristik von Glas und lässt sich ähnlich einfach verarbeiten.", erläutert Klaus Neuhoff vom Natursteinwerk Neuhoff. Die Wahl des Glases richtet sich nach den statischen Anforderungen oder Sicherheitsvorkehrungen. Es ist möglich die Steinschicht auf normales Floatglas, Verbundglas oder Sicherheitsglas zu applizieren. Jegliche Kombinationen und Glasstärken daraus sind möglich. Dadurch öffnet sich ein spannendes Spektrum von neuen Materialen und Möglichkeiten. Der Hersteller sieht den Einsatz der lichtdurchlässigen Natursteine vorallem in Restaurants, Wellnessanlagen und Hotellobbies, aber auch in Wohnzimmern und extravaganten Bädern. Geschickt eingesetzt ist der leuchtende Stein ein Blickfang, dem wir wohl bald öfter begegnen werden.
Theoretisch kann eine Mauer aus lichtübertragendem Beton einige Meter dick sein, da die Fasern fast ohne Lichtverlust bis zu 20 Meter wirken. Zudem können tragende Strukturen mit diesen Blocks errichtet werden, da Glasfasern keine negative Auswirkung auf die wohlbekannte hohe Druckfestigkeit von Beton haben. Die besondere ästhetische Faszination von LiTraCon besteht darin, dass er Gegensätze in sich zu vereinen scheint - einerseits die Festigkeit und Schwere des Betons und andererseits die Transparenz und Helligkeit des Lichts. Nachdem der transluzente Beton bereits in Serie verfügbar ist, kann man gespannt sein, mit welchen Ideen die Architekten die Möglichkeiten dieses Materials ausloten werden.
30. November 2005 |
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Technischer Ansprechpartner + © Erika Winterfeld |
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