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>>> GewerbebauGleicke: Innovationskraft von Genossenschaften stärkenAuftaktveranstaltung des zweiten Teilprojekts "Modelle genossenschaftlichen Wohnens"
Mit dem Vorhaben sollen die Empfehlungen der vom Bundesbauministerium eingesetzten Expertenkommission Wohnungsgenossenschaften in der Praxis getestet werden. Die Kommission hat ein erhebliches Potenzial ermittelt, das Wohnungsgenossenschaften mit ihrer attraktiven und zukunftssicheren Wohnform zwischen Eigentum und Miete Haushalten mit Kindern und anderen wichtigen Zielgruppen am Wohnungsmarkt bieten können. Außerdem sei dieses Potential bei der Stabilisierung von städtischen Quartieren und der privaten Altersvorsorge noch bei weitem nicht ausgeschöpft. "Angesichts der demografischen und strukturellen Entwicklung werden privates Engagement und private Vorsorge immer wichtiger. Die genossenschaftlichen Prinzipien Selbsthilfe, Selbstbestimmung, Selbstverwaltung erlangen zunehmende Bedeutung", so Gleicke. Im Herbst vergangenen Jahres wurde das Forschungsvorhaben "Erschließen von Genossenschaftspotenzialen" öffentlich ausgeschrieben. Das Ziel: verschiedene Wege zur Weiterentwicklung des genossenschaftlichen Wohnens als dritte tragende Säule neben dem Wohnen zur Miete und dem Wohneigentum aufzuzeigen. Den Auftrag erhielt das Novy Institut in Köln. Das Bundesbauministerium hat daraufhin bundesweit Genossenschaften aufgerufen, sich an dem Forschungsvorhaben zu beteiligen. Aus über 90 Bewerbungen sind 22 Modelle ausgewählt worden. Dabei geht es um besondere Angebote bestehender Wohnungsgenossenschaften zum einen für ihre immer älter werdenden Mitglieder, aber auch zur Gewinnung neuer junger Haushalte. Es geht weiterhin um Erleichterungen von Neugründungen genossenschaftlicher Wohnprojekte, die Entwicklung von Dachgenossenschaften, um die Aktivierung der genossenschaftlichen Potenziale in der Stadt- und Quartierentwicklung sowie um eine stärkeren Akzeptanz des genossenschaftlichen Wohnens in der Bevölkerung. Unter wissenschaftlicher Begleitung werden die Vorhaben in den kommenden 18 Monaten soweit vorangebracht, dass im Sommer 2006 erste Ergebnisse vorliegen. Alle Bewerber, deren Projekte jetzt nicht als Modell ausgewählt werden konnten, forderte die Staatssekretärin auf, ihre Ideen umzusetzen. Für die Stabilisierung und Weiterentwicklung des genossenschaftlichen Wohnens werde jedes innovative und kreative Beispiel gebraucht, das zeige, wie Wohnungsgenossenschaften aus ihrer jeweiligen Marktsituation Schlussfolgerungen für ihren Wirtschaftsbetrieb und die Förderung ihrer Mitglieder ziehen. Durch die Strahlkraft guter Beispiele entstehe die Ermutigung, die erforderlich sei, ebenfalls neue Wege zu beschreiten, Kooperationen zu gründen, Partnerschaften einzugehen und Barrieren zu überwinden. 12. Mai 2005 |
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Technischer Ansprechpartner + © Erika Winterfeld |
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