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FinanzenEs droht "Ramsch"-StatusDeutschlands Bonität sackt ab
Wenn diese G-7-Länder nicht auf die rasant steigenden Renten- und Gesundheitskosten in Folge der Bevölkerungsalterung reagierten, würden deren Top-Ratings ab 2010 schrittweise gesenkt, warnte Standard & Poor's in einer Studie. Ohne entsprechende Reformen könne etwa Deutschlands "AAA"-Rating noch vor 2030 auf spekulatives Niveau (Junk) herabgestuft werden. Frankreich drohe dies schon vor 2025. "Doch diese schlechten Nachrichten werden nur Realität, wenn die Regierungen nichts tun", sagte S&P-Manager David Beers bei einem Pressegespräch in Tokio. Er rechne damit, dass die Länder einen Kollaps der öffentlichen Haushalte vermeiden, indem sie die Reformen vorantrieben. Das ebenfalls zu den G7 zählende Japan wurde nicht ausdrücklich in der Studie untersucht. Doch Beers betonte, dass die größte asiatische Volkswirtschaft noch stärker von den Problemen der rasanten Alterung betroffen sei als Deutschland oder Frankreich. Wenn ein Staat Kredite aufnimmt, wird - wie bei Unternehmen auch - auf seine Bonitätsnote geachtet. Sinkt diese, werden die Kreditzinsen für das betroffene Land höher. Eine Herabstufung der Bonität bedeutet also für die betroffenen Länder höhere Kosten bei der Beschaffung von Krediten. 27. Mai, 2005 |
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