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>>> EinzelgewerkDie Mehrzahl zahlt ohne KreditEnergiesparen ist Modernisierungsmotor
Laut einer aktuelle Umfrage unter 10.000 Haushalten durch das Nürnberger Marktforschungsinstitut ICON im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) sind es vor allem die Wohneigentümer, von denen die größten Impulse für die Verbesserung des Gebäudebestandes kommen. Dieser verteilt sich altersmäßig mittlerweile wie folgt: 28 Prozent der Wohneinheiten wurden vor den beiden Kriegen errichtet, 45 Prozent stammen aus der Zeit zwischen 1949 und 1974, dem Zeitpunkt der ersten Ölkrise. Lediglich 27 Prozent sind jüngeren Datums. Werden die Wohneigentümer tätig, nehmen sie nach Angaben der LBS-Experten teilweise beträchtliche Summen in die Hand. Häufig - so das Befragungsergebnis - wird ein Mix von Maßnahmen vorgenommen, der im Schnitt 14.000 Euro kostete. Beim Blick auf die Einzelmaßnahmen zeigen die ICON-Zahlen deutliche Modernisierungsschwerpunkte. So gaben die 18 Prozent der Wohneigentümer, die in den vergangenen drei Jahren die Außenhaut ihrer Gebäude renovierten, im Schnitt 10.200 Euro für das Dach bzw. 7.800 Euro für die Fassadenerneuerung aus. Häufig ist die Erneuerung der Gebäudehülle mit wärmedämmenden Maßnahmen verbunden. Eine weitere aufwändige Einzelmaßnahme stellt die Investition in erneuerbare Energien (Photovoltaik/Solaranlage) dar. Hier wurden laut Umfrage 5 Prozent aller Wohneigentümer aktiv, bei durchschnittlichen Kosten von 9.400 Euro. Heizungsumbauten schlugen mit 7.400 Euro zu Buche. Bemerkenswert ist für die Experten von LBS Research, dass in diesem Segment bereits 31 Prozent der Wohneigentümer in den letzten Jahren tätig geworden sind. Die Banken kommen nach Angaben der LBS-Experten als Berater dann ins Spiel, wenn es um die Finanzierung geht. Allerdings bezahlten die meisten Wohneigentümer die Modernisierung aus der eigenen Tasche, sei es aus dem laufenden Einkommen oder mit angesparten Guthaben, häufig auch über den Bausparvertrag. Lediglich ein Sechstel hat laut Umfrage für die Modernisierungs-Finanzierungen Darlehen aufgenommen, insbesondere bei größeren Maßnahmen. Daran wird sich auch in Zukunft nicht viel ändern. Wenn allerdings Fremdfinanzierung gefragt ist, so ein weiteres Umfrageergebnis, dann sprechen die Interessenten ihrer Hausbank bzw. den Bausparkassen mit Abstand die höchste Kompetenz zu. 30. Januar 2006 |
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Technischer Ansprechpartner + © Erika Winterfeld |
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