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>>> EinzelgewerkNie mehr manuell verzurrenHydraulische Ladungssicherung für Baumaschinentransport
Die Funktionsweise der neuen Ladungssicherung ist einfach: Das Baugerät wird über die Rampe in das Tiefbett direkt bis an die Kröpfung auf einen integrierten Keil herangefahren. Danach hängt der Fahrer an der Unterseite der Baumaschine eine Kette ein. Damit wird das Fahrzeug in Fahrtrichtung mit Hilfe der Hydraulik schräg nach vorne gegen die Sattelkröpfung und die Ladefläche festgespannt. Anschließend wird der rechte und der linke Außenrahmen ausgefahren und drückt, ebenfalls hydraulisch unterstützt, gegen das Kettenlaufwerk beziehungsweise die Reifen des Baufahrzeugs. Auf diese Weise wird die Maschine mittig auf dem Tieflader fixiert und kann nicht mehr verrutschen. Eine zusätzliche Sicherung, etwa mit Ketten oder Gurten, wird damit überflüssig. Die Vorteile des neuen Verfahrens sind klar: Das Baugerät ist vollständig und in alle Richtungen gesichert. Nach vorne liegt es formschlüssig am Keil an, nach unten ist es mit einer Zugkette verspannt und die Querbeschleunigung wird durch den verschiebbaren Außenrahmen wirkungsvoll verhindert. Das Fahrzeug kann also weder rutschen noch sich aufschaukeln. Damit entspricht das neue Verfahren auch den gesetzlichen Vorgaben. Der Fahrer kann so den immer häufiger durchgeführten Polizei-Kontrollen ganz entspannt entgegensehen. Auch sonst wird das Leben für ihn deutlich leichter: Da sämtliche Sicherungsvorgänge hydraulisch unterstützt werden, fällt nicht nur die körperliche Anstrengung weg, er muss sich auch nicht mehr mit schmutzigen Ketten plagen. Dabei bleibt das System flexibel und kann jederzeit auch an andere Schwerlastgüter angepasst werden. Wird beispielsweise ein ebenes Plateau benötigt - etwa für den Transport einer Straßenwalze oder eines Fertigers - lässt sich der Außenrahmen rechts und links hydraulisch auf Fahrzeugbreite ausfahren. Durch das Einlegen der mitgeführten Bohlen wird das Tiefbett auf diese Weise mit nur wenigen Handgriffen wieder zu einer überfahrbaren und völlig ebenen Fläche. ![]() 27. September 2005 |
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Technischer Ansprechpartner + © Erika Winterfeld |
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