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>>> EigenheimFundamenteEin Haus wie auf Fels gebaut
Die Veränderungen der Bauteile durch den tonnenschweren Lastdruck des Bauwerks bleiben nahezu folgenfrei, weil sie über die Fundamente oder die Bodenplatte aus Beton in den Baugrund abgetragen werden. Mitunter können später kleine Spannungsrisse im Putz auftreten, die aber tolerierbar sind. Betonmantel gegen Rost Bei jedem Grundstück sollte die Beschaffenheit des Untergrunds ermittelt werden, um für die Fundamentierung die kostengünstigste Lösung zu finden. Bei normalem Untergrund wäre zu prüfen, ob aus finanziellen Erwägungen heraus einzelne Fundamentstreifen ausreichen oder ob eine durchgehende Bodenplatte unbedingt notwendig ist. Bei Auftreten von drückendem Grundwasser wird als Fundamentkörper eine Bodenplatte bevorzugt, die sogar mit Stahleinlagen im Beton verstärkt werden kann. Diese Bewehrung ist profiliert und sorgt dadurch für einen besseren Verbund mit dem zunächst flüssigen, später festen Beton. Aufgepasst! Die Bauleute müssen dafür sorgen, dass die stählernen Stäbe, Matten oder Körbe von Beton umgeben sind, um Korrosionsschutz zu garantieren oder Schäden durch chemische Umwandlungsprozesse zu vermeiden. Damit später das Abwasser seinen geregelten Abfluss findet, werden rechtzeitig, also vor dem Betonieren, die Grundleitungen für das Abwassersystem verlegt. Zu den Grundleitungen gehören außerdem Gullys oder Drainagen. Diese verlaufen dicht an Fundamenten/Bodenplatte. Sie erfassen das Wasser, das auf das Bauwerk zufließt, und leiten es in die Kanalisation ab. Gegen Fehlströme vorbeugen Zur Überraschung mancher Bauherren wird schon in diesem frühen Stadium des Hausneubaus der Elektriker auf der Baustelle benötigt. Da alle metallisch leitenden Systeme in einem fertigen Haus elektrische Spannungen übertragen können, baut er einen Fundamenterder ein, um so die Gefahr von Fehlströmen zu minimieren. An den Erder werden Elektro- und Sanitärinstallation sowie Antennen- und Fernmeldeanlagen angeschlossen. Er ist Teil der Bodenplatte und Pflicht für jeden Neubau. Für den Blitzableiter wird häufig ein eigenes Erdungssystem eingebaut. Auf den Zentimeter genau In norddeutschen Regionen wird wegen der Bodenbeschaffenheit (Grundwasser) eher als anderswo ohne Untergeschoss gebaut. Sollte die Wahl auf ein Fertighaus fallen, empfiehlt Wüstenrot, beim Hersteller genaue Informationen über den Lieferumfang einzuholen. Meistens heißt es „ab O.K.“, also ab Oberkante Kellerdecke. Damit ist der Käufer für den Bau der Bodenplatte zuständig. Für den Fall sollte dann sichergestellt sein, dass das Systemhaus zentimetergenau auf die Bodenplatte passt. Vorbeugen gegen Kellerfeuchte Jedes Bauteil, das Kontakt mit dem feuchten Erdreich hat Fundamente, Bodenplatte und Kellermauern erhält eine Abdichtung nach DIN-Vorschrift 18 195. Der Feuchtigkeitsschutz ist abhängig von den vorhandenen Bodenverhältnissen und dem zu erwartenden Wasserandrang. Im „Normalfall“ Einfamilienhaus unterscheidet der Fachmann drei verschiedene Beanspruchungsarten, die jeweils einer besonderen DIN zugeordnet sind: * Abdichtungen gegen Bodenfeuchtigkeit * Abdichtung gegen nicht drückendes und kurzzeitig stauendes Wasser sowie * Abdichtungen gegen drückendes Wasser. 03. Juni 2005 Text: Wüstenroth |
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Technischer Ansprechpartner + © Erika Winterfeld |
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